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From Wolfgang Jäth <jawo.ml.hams...@arcor.de>
Subject Re: Layout der Digest-Listenmails
Date Sun, 21 Dec 2014 07:55:19 GMT
Am 20.12.2014 um 17:46 schrieb Matthias Müller:
> 
> Am Samstag, 20. Dezember 2014 schrieb Wolfgang Jäth:
>> Behauptung, dass E-Mail aussehen soll wie Webseite und dass das von 
> Anwender gewünscht ist.>  
>>  Wollen die das wirklich? Gibt es darüber belastbare Statistiken?
> Nein, ich habe keine belastbaren Statistiken.
> Aber Fakt ist, dass mir im Büro gesagt wurde (auch, aber nicht nur, von 
> ausgewiesenen IT-Fachleuten) ich solle nicht dieses "Internetmailzeugs" 
> sondern das was Lotus Notes standardmäßig anbietet, verwenden. Weil mit dem 
> "Internetmailzeugs" kann man nicht einfärben, unterstreichen und fett 
> machen, dadurch würde keiner erkennen, was eigentlich wichtig in einer Mail 
> sei.
> Daraus schließe ich, dass der gewöhnliche Anwender genau das will.

Dann bin ich eben ein ungewöhnlicher Anwender; *mir* kommt es auf die
*Information* an, nicht auf optischen Schnickschnack.

Und wenn man in einer Mail nicht erkennen kann, was wichtig ist oder
unwichtig, dann hat der Sender der Mail überflüssiges in die Mail
geschrieben (nämlich alles das, was /unwichtig/ ist). Ja, ich weiß, es
gibt leider viel zu viele Zeitgenossen, denen die Selbsdarstellung
wichtiger ist als die Kommunikation; sprich die ihr eigenes Ego für
wichtiger nehmen als das Anliegen des Gegenüber.

>>  >>  und
>>  >>  2.) warum man dann auch noch ausgerechnet ein praktisch
>>  >>  unleserliches Layout dafür wählt.
>>  > 
>>  > Set wann muss HTML lesbar für Menschen sein.
>>  
>>  Seit Menschengedenken (oder zumindest, seit es HTML /gibt/).
> Im Ernstfall ist der HTML-Quelltext einer E-Mail, eine einzige ziemlich 
> lange Zeile und damit faktisch nicht lesbar, für den, der HTML noch nicht 
> mal dem Namen nach kennt. Und damit gibt es kein Layout.

Das gilt auch für Kodierungen wie base64 oder verschlüsselte Texte.
Niemand erwarte, dass der Empfänger eine Email im /Rohformat/ lesen
können muss; dafür gibt es Emailreader.

>>  > Zeilenumbrüche sind
>>  > betriebssystemabhängig ein oder zwei Zeichen und je nach dem wie sie
>>  > ausgewertet werden gibt es ein Layout, das mehr oder weniger lesbar
>>  > ist.
>>  
>>  Quatsch; in HTML ist der Zeilenumbruch ein Tag ("<br>"), und zwar genau
>>  aus dem von Dir beschriebenen Grund.
> Hier ist nicht der Tag "<br />" gemeint, sondern die Zeichen, die im 
> allgemeinen als "CR LF", "LF", "CR" oder "NEL" bezeichnet und als "\r\n", 
> "\n", "\r" oder "\025" dargestellt werden. Die Zeichen, die dafür sorgen, 
> dass ein Text in einem Editor oder Viewer auf mehrere Zeilen verteilt 
> dargestellt wird.

Hint: Wenn Du einen /Text/-Viewer für einen /HTML/-Inhalt verwendest,
dann solltest Du mal über die Wahl Deines Werkzeuges nachdenken. Oder
beschwerst Du Dich etwa auch darüber, dass Du mit einer Zange keinen
Nagel vernünftig in die Wand schlagen kannst?

Wolfgang
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