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From Jörg Schmidt <joe...@j-m-schmidt.de>
Subject Re: Das Zarte Pflänzchen der jungen Deutschsprachigen Community
Date Wed, 17 Oct 2012 07:49:56 GMT
Hallo Michael,
 
> Bitte verstehe mich nicht falsch: Ich bin absolut dafür, dass 
> innerhalb
> einer Organisation darüber diskutiert wird, wie man auf die 
> beste Weise
> die gemeinsamen Ziele verfolgt. Das es Leute gibt, die dann eine
> bestimmte Art und Weise der Zielverfolgung nicht mittragen können, ist
> zwar höchst bedauerlich, aber leider nicht immer zu verhindern.
> 
> Ich maße mir allerdings nicht an, zu entscheiden, wie man in 
> Nordamerika
> am besten Kampagnen aufzieht.
> 
> Die FSFE agiert anders als die FSF, aber sie hat eben auch eine andere
> Zielgruppe, die anders anzusprechen ist. Dennoch verfolgen und teilen
> wir, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise gemeinsame Werte und
> Ziele. Das ist leider oftmals erklärungsbedürftig.

Für mein Temperament in der Diskussion kann ich mich gerne entschuldigen, nur
inhaltlich habe ich schlichtweg garnichts zu korrigieren oder relativieren.

Wir (und das sieh hier als allgemeine Umschreibung) tun Dinge oder machen
Kampagnen die der eigenen Klientel gefallen, die aber 90% der Leute die wir
erreichen wollen garnicht verstehen und für die uns wahrscheinlich ein Großteil
der Welt verständnislos anschaut.

> Die Frage ist doch, wer kritisiert was und mit welcher Expertise. Um
> beim Beispiel zu bleiben: Ich maße mir keine Kritik an Aktionen der
> FSFLA an, weil ich die Verhältnisse in Lateinamerika nicht 
> gut genug kenne.
> 
> Ich habe zu bestimmten Aktionen der FSF durchaus meine Meinung, äußere
> sie auch, hielte es aber für ebenso anmaßend wie schädlich, wenn die
> FSFE hierzu einen "offiziellen" Standpunkt einnähme, selbst 
> wenn dieser
> meiner Meinung vollumfänglich entsprechen würde.
> 
> Deshalb habe ich auch meine Meinung zu Vorgängen bei LibreOffice, aber
> ich denke, dass dies nur dann ein Thema für diese Liste oder 
> eine andere
> AOO-Liste ist, wenn das Äußern derselben eine hiesige Diskussion über
> ein konkretes Problem voranbringen könnte.
> 
> Dies wäre z.B. der Fall, wenn man über die Releasepolitik diskutierte;
> dann hielte ich es für sehr sinnvoll, sich die Releasepolitik bei LibO
> kritisch anzuschauen, um daraus Schlüsse für uns abzuleiten.
> 
> Oder wenn es um die Kriterien des Zugangs von Extensionen und 
> Templates
> zu unserem Repository ginge.
> 
> Natürlich kann man IMO auch darüber diskutieren, wie man unseren
> Freunden von LibreOffice im Interesse des Ansehens Freier Software und
> auch unseres eigenen Produktes helfen kann. Ich fürchte nur, dass wir
> dabei sehr schnell das Ende unserer Möglichkeiten erreichen.

Mit diesen Aussagen kann ich gut leben.

Wir (AOO) müssen nur wirklich begreifen eigene Interessen zu wahren und das
Mindestmaß ist hier die Verteidigung sachrichtiger Dinge.
Man kann zweifellos verschiedener Meinung sein ob AOO oder LO aktuell das bessere,
fehlerfreiere oder sonstwas Programm ist, nur man kann z.B. nicht darüber
diskutieren wer der Nachfolger von OpenOffice.org ist, und weil man das nicht kann
darf man auch in der öffentlichen Diskussion nicht zulassen das z.B. in diesem
Punkt von anderen versucht wird die Wahrheit falsch darzustellen. Und so ist das
auch mit anderen Punkten.

Ich unterscheide auch, und das nur zur Auffrischung denn das ist meine Meinung
seit Langem, sehr genau zwischen LO und der TDF.



Gruß
Jörg


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