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From Jörg Schmidt <joe...@j-m-schmidt.de>
Subject Re: [dev] Eine Hand fürs Schiff eine für sich selbst
Date Mon, 15 Oct 2012 19:02:51 GMT
Hallo Michael, *,

> ich rede ja gelegentlich mit anderen Apachen, die schon 
> länger dabei sind.
> 
> Als "offizielles" Apache-Projekt hat Apache OpenOffice eine größere
> Freiheit seine Organisation zu gestalten, als im incubator-Status.
> 
> Auch gibt es seitens meiner Gesprächspartner ein großes Verständnis
> dafür, dass Apache OpenOffice etwas anders ist, als die anderen
> (älteren) Projekte.
> 
> Ich bin dort auch sehr pragmatischen Einstellungen begegnet.

Ja, ohne Zweifel.
 
> Also denke ich, dass wir als "offizielles" Apache-Projekt uns 
> in weiten
> Grenzen die Organisation geben dürfen, die wir für den nachhaltigen
> Erfolg von Apache OpenOffice für sinnvoll erachten.

Das können wir doch bereits jetzt, auch als incubator-Projekt, ich habe mich dazu persönlich
durch Rückfragen auf der internationalen dev-Liste vergewissert (auch das ist ja alles öffentlich
nachzulesen) und habe in Kenntnis dessen hier auf unserer Liste mehrfach konkrete Vorschläge
gemacht, interessanterweise genau in dem Sine den Du hier nennst/vorschlägst, nämlich indem
ich mir Erfahrungen anderer Projekte angeschaut habe und mir daraus die Erfahrungen herausgenommen
die uns hier bei 'de-AOO' gut verwendbar wären.

Dann habe ich: 
1.
das Ganze allgemein öffentlich erläutert

2.
erfahrene Community-Mitglieder öffentlich aufgerufen entweder Kritik oder Gegenvorschläge
vorzubringen oder sich einzureihen, damit die Dinge ins Laufen kommen

3.
Erfahrene Community-Mitglieder per PM angesprochen, immer nur darauf bedacht das sich endlich
was bewegen lässt



Ich frage Dich hier ruhig und sachlich was ich noch tun soll?

Ich bin auch gerne bereit meine Vorschläge in eine separaten Thread *nochmals* klar strukturiert
hinzuschreiben, nur eigentlich ist alles recht einfach:

-wir wissen was Apache nicht selbst tun möchte (also 'Apache International' ist hier gemeint,
denn auch wir hier sind ja quasi Teil von Apache und stehen nicht daneben)

-wir wissen auch was Apache nicht will das es andere tun

-wir wissen aber vor allem was Apache will, unterstützt und gerne sieht, nämlich das wir
uns selbst kümmern

Nun habe ich genau diese 3 Punkte bedacht und zusätzlich genau das getan was du auch forderst,
nämlich bestehende Erfahrungen anderer zu nutzen, und kam daraufhin zu der Lösung wir sollten
die Erfahrungen nutzen und uns ganz ähnlich organisieren wie Apache friends http://www.apachefriends.org/de/index.html,
denn diese Leute standen exakt vor dem gleichen Problem, nämlich ein Apache Projekt/Software
national/lokal zu vertreten, sich zu organisieren.

Man könnte diese Leute sogar konkret nach PRAXIS-Erfahrungen fragen, auch z.B. im direkten
Gespräch, denn einer der Gründer wohnt z.B. in meiner Nähe.


Im Übrigen, aber auch das habe ich mehrfach betont, geht es hier nur um allgemeine, notwendige
Arbeitsgrundlagen für uns alle. 
Uns endlich in DE, A, CH einen organisatorischen Rahmen zu geben, hindert niemanden weiterhin
das zu tun was er tun will und/oder schon heute tut, einzig eröffnet es uns praktische Möglichkeiten
die wir bisher nicht haben.

Was also spricht dagegen? Und weil ich da nichts sehe werbe ich dafür das wir uns organisieren
sollten und auch müssen wenn wir wirkungsvoll tätig werden wollen.
Wie soll es denn anders gehen?

Bei OOo war es in der Anfangszeit genauso wie heute hier, Einzelne (heute ist das Jan) begannen,
quasi auf eigene Verantwortung (und letztlich auch auf eigene Kosten) Infomaterial zu entwerfen
und zu vervielfältigen, andere taten Anderes.

Sehr schnell wurde es aber allen gemeinsam klar das es nicht praktikabel, nicht effizient,
nicht wirkungsvoll ist wenn Einzelne separat agieren und es z.B. auch immer dem Zufall überlassen
war wie wir Messestände technisch ausstatten konnten weil das ja davon abhing wer kam und
was der mitbrachte (insbesondere auch Technik wie Computer, Monitore, etc.).
Also organisierten wir uns, denn z.B. de.ooo war keinesfalls als deutsche Unterorganisation
gedacht, sondeern ja eigentlich 'nur' für die deutsche Lokalisierung der Software gemacht,
aber es waren die Mitglieder von de.ooo die erkannten man kann das auch Doppelnutzen, nämlich
als allgemeine lokale Organisation.

Und anders kann es doch heute auch nicht laufen, ich rede hier nämlich ersten über offensichtliche,
zwangsläufige Entwicklungen, aber gerade eben auch über Erfahrungen, denn ich war selbst
dabei.

Einziger Unterschied ist heute das wir *wissen* (und das ist ja nichts Negatives sondern nur
eine zu beachtende Randbedingung) das Apache keine nationalen Unterprojekte kennt und deswegen
müssen wir selbst unsere lokale Organisation in die Hand nehmen.
 
Und das wir das endlich beginnen, dafür spreche ich mich seit Monaten aus, und werde das
auch weiterhin tun.



Gruß
Jörg



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