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From RA Stehmann <anw...@rechtsanwalt-stehmann.de>
Subject [dev] Releasepolitik war: Re: Das Zarte Pflänzchen der jungen Deutschsprachigen Community
Date Wed, 17 Oct 2012 10:27:42 GMT
Am 17.10.2012 11:37, schrieb David Paenson:
> Hallo Michael,
> 
> stimme dir zu, dass Kritik an anderen keine gute Eigenwerbung ist. Bei
> der Eigenwerbung sollte aber unter anderem stehen, welche
> Sicherheitspolitik AOO verfolgt. Also nicht so häufige Releases (viele
> Menschen arbeiten nach wie vor mit Word 2003 beispielsweise und wollen
> auch nicht unbedingt umsteigen), dafür aber weitestgehend bugfreie
> Releases. Einmal ein neuer Release alle 18 oder 24 Monate wäre schon
> eine enorme Leistung. Zuverlässigkeit ist das Allerwichtigste
> Kriterium.
> 
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass grundsätzlich jedes Release von AOO
für den professionellen Einsatz gedacht und so gut wie eben möglich auch
tauglich sein soll. Das gilt auch für die Releases, die neue Features
enthalten. Ein "Reifen beim Anwender" sollte nicht unsere Politik sein,
da dies den Bedürfnissen der Anwender nicht gerecht wird.

Wer zum "Reifen" einen Beitrag leisten will, wird mit Milestones und RCs
versorgt.

Beim Releasezyklus sollte die Qualität Vorrang vor dem unbedingten
Einhalten "ambitioniert" gesetzter Termine haben (Vorrang der QA vor dem
Marketing).

Fehlerbeseitigung sollte grundsätzlich Vorrang vor neuen Features haben,
wenn nicht deren Fehlen selbst einen gravierenden Mangel darstellt.

Dies schließt gelegentliche Experimente (als Ausnahme) nicht aus, die
aber dann mit größter Deutlichkeit als solche gekennzeichnet und
kommuniziert werden sollten.

Allerdings ist unsere Release-Politik ebenso auf internationaler Ebene
zu diskutieren, wie Fragen des Qualitätsmanagements.

Es ist aber natürlich nützlich, wenn es insoweit eine grundsätzliche
Einigkeit in der deutschsprachigen Community gibt.

Gruß
Michael


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