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From RA Stehmann <anw...@rechtsanwalt-stehmann.de>
Subject Re: Das Zarte Pflänzchen der jungen Deutschsprachigen Community
Date Tue, 16 Oct 2012 07:40:14 GMT
Am 15.10.2012 21:42, schrieb Jörg Schmidt:
>> Als aller erstes möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass 
>> wir mal die
>> Abmachung getroffen haben, nicht über andere Projekte her zu ziehen.
> 
> Diese 'Abmachung' habe ich nie getroffen und sollte sie sich durchsetzen wo ich
> unser eigenes Projekt (AOO) gegen Anwürfe Dritter verteidige, dann bin ich hier
> verschwunden, sofort und ohne jede weitere Unterstützung für Irgendwas.
> Ich gestehe, das ich mir das nicht wirklich vorstellen kann, aber ich habe in
> freiheitlichen Fragen (so auch in Bezug auf freie Meinungsäußerung) Prinzipen und
> werde versuchen denen treu zu bleiben.
> 
Ich weiß nicht, ob wir diese Abmachung nicht schon längst getroffen
haben, aber sollten wir sie nicht getroffen haben, dann sollten wir sie
baldmöglichst treffen, nämlich die Abmachung hier konstruktiv und nicht
destruktiv zu diskutieren.

Raphael hat recht, wenn er ausführt, dass, wer mit Schwächen der
Konkurrenz wirbt, zumindest den Eindruck erweckt, dass er keine eigenen
Stärken habe.

Konstruktiv wäre z.B. ein Lernen aus den Fehlern anderer: Die haben das
und das gemacht; das Ergebnis ist meiner Meinung nach nicht gut, also
sollten wir nicht den selben Weg gehen. Da wäre ok.

Nicht ok wäre es, anderen ideologische Verblendung o.ä. zu unterstellen,
denn das bringt nix. (Schon gar nicht bringt es irgendetwas (wieder)
zusammen.)

Auch sollten wir bedenken, dass hier Leute mitarbeiten, die aus
"unterschiedlichen Ecken kommen". Und wir sollten ferner bedenken, dass
es auch nützlich sein kann, wenn wir weiterhin mit möglichst vielen
anderen Projekten und Organisationen zusammenarbeiten (können).

Das heißt nun nicht, dass sich hier irgendjemand "den Mund verbieten"
lassen muss. Aber die Kehrseite der Medaille Freiheit heißt
Verantwortung. Jeder sollte bedenken: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten".
Und bei Sturm braucht der Seemann - wenn es ganz hart kommt -  beide
Hände für sich und hat keine Hand mehr für das Schiff übrig.

Gruß
Michael




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