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From Bjoern Hoehrmann <derhoe...@gmx.net>
Subject Re: Apache beendet die Ausgabe nicht
Date Tue, 21 Apr 2009 08:27:15 GMT
* Mario Batz wrote:
>Hin und wieder kommt es vor, dass eine Seite ausgeliefert wird (Browser
>erhält den kompletten HTML-Code, sieht man im Quelltext der Seite) der
>Browser aber nichts anzeigt, da der Apache die Ausgabe der Daten noch nicht
>abgeschlossen hat. Es werden zwar keine Daten mehr übermittelt, aber der
>Browser zeigt immer noch ein "warten" an.

Es gibt drei Übertragungsarten: der Browser schickt eine Menge an Daten
und schliesst die Verbindung; der Browser sagt wieviele Bytes geschickt
werden und der Browser wartet auf ebensoviele; der Server unterteilt die
Antwort in kleinere Abschnitte und sagt für jeden wieviele Bytes kommen
(nicht-persistente Verbindung, Content-Length, Chunked Encoding). Wenn
der Server die Länge falsch angibt wartet der Browser auf Bytes die nie
kommen. In PHP Scripts wird gerne die Länge falsch angebene, wenn z.B.
Inhalte komprimiert werden (gzip).

Du müsstest mit einem Analysewerkzeug ala Wireshark genau gucken, was da
über die Leitung geht. Natürlich kann es auch sein, dass der Browser auf
andere Dokumente wartet, ala Scripts von Drittanbietern, Bilder von nem
anderen Server, etc. Ohne Angaben dazu kann man sowas nicht vernünftig
diagnostizieren.

>Manchmal ist es auch der Fall, dass die zugehörigen Dateien z.B. JavaScript,
>CSS, Bilder, etc. tröpfchenweise geladen werden. Manchmal bricht der Browser
>aber auch komplett ab, da es zu lange dauert.

Wenn das Ressourcen auf demselben Server sind, ist zu beachten dass ein
Browser nur durch mehrere Verbindungen auch mehrere Ressourcen parallel
herunterladen kann. Die Zahl der gleichzeitigen Verbindungen wird gering
gehalten. Wenn also eine Verbindung auf Daten wartet die nie kommen dann
muss der Browser erst aufgeben bestimmte Daten zu laden, bevor er andere
anfragt.

>Wenn ich die Seiten direkt über die IP des Servers aufrufe (also ohne
>VirtualHosts-Domain), dann funktioniert wieder alles optimal. Somit bin ich
>davon ausgegangen, dass "dnsmasq" einen Knacks hat.

Das kann an sich nur einen Effekt haben, wenn Server und/oder Client
entsprechende DNS Anfragen machen müssen, also zum Beispiel wenn viele
Verschiedene Hostnamen aufgelöst werden müssen um Anfragen zu bearbei-
ten, zum Beispiel wenn der Server Daten von anderen Servern holen muss.
Auch hier würde ein Werkzeug wie Wireshark genauere Daten liefern. 
-- 
Björn Höhrmann · mailto:bjoern@hoehrmann.de · http://bjoern.hoehrmann.de
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